Lachen und Schlüsselerlebnisse mit Sumi
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Schlüssel zum Verstehen chronischer Krankheiten

 

Lernziele und Intension dieser Seite:

·         Zusammenhänge erkennen, wieso Du das Tempo Deines biologischen Alterns z. T. selbst bestimmst. 

·         Warum Diabetes u. a. der Hauptrisiko Faktor für Demenz darstellt.

·         Verstehen wieso die Forschungsergebnisse zu Demenz und Alzheimer wirklich jeden, auch Dich direkt betreffen.

·         Begreifen, dass in jedem Menschen die universell gleichen Entzündungsprozesse ablaufen und Jeder seine Heilung, aber auch seine Chronifizierung selbst beschleunigt.

 

„Damit es nicht komme erst zum Knaxe, erfand der Arzt die Prophylaxe. Jedoch der Mensch der Tor, beugt sich der Krankheit, nicht Ihr vor“            von  Eugen Roth

 

Wenn Du  bei der nächsten medizinischen Blutuntersuchung verlangst, dass der HbA1 c Test mit untersucht werden soll, so wird Dich das wahrscheinlich gar nichts kosten. Die Krankenkasse übernimmt i.d.R. die Kosten für diesen Blutzuckerlangzeittest. Der HbA1 c Wert zeigt an, wie viel von Deinem roten Blutfarbstoff verzuckert ist. Offizielle Leitlinie hierzu: der Wert sollte nicht über 6,5% liegen, je niedriger der Wert, desto besser. Ab HbA1 c 6,5% gelten wir als Diabetiker im Rahmen dieses Test und je höher der Wert desto schlechter. Jeder ist in der Lage seinen Wert zu senken, genau das ist auch offizielles Therapieziel bei Diabetikern. Was soll denn nun das Ganze ?

 

In jedem Menschen verzuckern Eiweisse. Je mehr dies geschieht desto schneller  Altern wir. Diabetiker altern bekanntlich schneller.; Liegt der HbA1 c niedriger, so altern wir um so langsamer, je niedriger er liegt. Nicht nur die roten Blutkörperchen verzuckern durch hohen Blutucker, überall in uns verzuckern Eiweisse und das um so mehr, je mehr wir den Blutzucker steigen lassen.

 

Je mehr erkannt wurde, dass das Verzuckern von Eiweissen nicht irgendein Mass, sondern das zentrale Mass, für unser biologisches Altern darstellt, um so mehr rückten Erkenntnisse über fortgeschrittene verzuckerte Endprodukte ( advanced glykation endproducts ) kurz nur noch AGE genannt, in den Mittelpunkt zahlreicher Forschungen. Ergebniss: je mehr AGE vorhanden, desto mehr können chronische Erkrankungen mit den dazugehörenden chronische Entzündungen auf Hochtouren laufen. Wieso ?

 

Als Bösewicht für Alzheimer wurden immer wieder die Amyloid Plaques im Gehirn angesehen.  Bereits vor vielen Jahren erkannte das Forscherteam um Dr. Angelika Bierhaus an der Universität Heidelberg dass AGE an Zellwänden andocken, dadurch Entzündungsprozesse mit zu vielen freien Radikalen in Gang kommen und bei Nervenzellen die Amyloid Plaques im Gehirn erst durch das Andocken der AGE an den Zellwänden verursacht werden. Ja , richtig gelesen, durch hohen Zuckerkonsum altern Gehirn und Körper schneller ! Hoher Zuckerkonsum verursacht nicht nur hohen Blutzucker. Ein hoher Blutzucker ist Hauptursache für Alzheimer.

 

Jahrzehntelang wurde zwischen Alzheimer und der gefässbedingten Demenz, der vaskulären Demenz streng unterschieden. Um 2018 wurde über Studien erkannt, dass die vaskuläre Demenz und Alzheimer ineinander übergehen. Unabhängig davon lässt ein hoher Blutzucker die Blutgefässe schneller altern, wie wir schon lange von den Diabetes  Spätfolgen wissen. Für die gefässbedingte Demenz durch Arterienverkalkung steht Zucker unter den Risikofaktoren an oberster Stelle.

Aber es gibt doch auch die genetische Disposition für Demenz, die APO E 4 Genträger, das hat doch wohl nix mit Zuckerkonsum zu tun, oder ?

Bei den Apo E 4 Genträgern zeigt sich ein Kohlehydratstoffwechsel Problem. Kaum eine Demenz-Patientengruppe spricht daher derart gut und erfolgreich darauf an, den Zucker aus der Nahrung zu reduzieren, wie gerade die genetische Disposition für Demenz, auch APO E 4 genannt.

Schlaganfälle, Herzinfarkte, pAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheiten) Demenzen, Bluthochdruck, Adipositas lassen sich nicht komplett verhindern, durch weniger Zucker in der Nahrung. Aber all diese Volkskrankheiten lassen sich in erstaunlichem Masse reduzieren, durch weniger Zuckerkonsum. Die Bevölkerung könnte mit mehr Bewegung und weniger Zucker gesünder werden als wir uns das derzeit erträumen können. Der Einzelne kann sich selbst entscheiden, welchen Weg er einschlagen oder weitergehen möchte. Daher zu guter letzt, sinngemäss ein Zitat von Henry David Thoreau, der sich entschied mit der Natur, anstatt gegen die Natur voranzuschreiten:

„Eines wenigsten lernte ich bei meinem Experimente, wenn ein Mensch zuversichtlich in die Richtung seiner Träume voranschreitet, so wird er Erfolge haben, von denen er sich  in gewöhnlichen Stunden, absolut nichts hätte erträumen lassen“