Lachen und Schlüsselerlebnisse mit Sumi
auf www.Lachenmitsumi.de
Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Kurzübersicht, von Behandlungsansätzen. Es gibt bei Demenz keine Therapie. Es liegen aber zahlreiche Veröffentlichungen, Einzelfallstudien, eine Pilotstudie, sowie einige Erfolgsmeldungen von betroffenen Demenz und Parkinsonpatienten vor. Jahrelang habe ich solche Meldungen gesammelt, ebenso die Fachbücher hierzu. Die Fachliteraturliste finden Sie auf dieser Homepage unter: Gedächtniserfolge bei Demenz
Die Ergebnisse sind durchaus ermutigend, hier kommt nun die Zusammenfassung:

Alltagstaugliche, bereits bewährte und dokumentierte, Erfolge bei Demenz und Parkinson.

Mehr Bewegung
Im Laufe des Lebens verkleinert sich normalerweise der Hippocampus. ( ein für das Kurzzeitgedächtnis besonders wichtiges Hirnareal ) Durch 20 minuten Ausdauertraining täglich, vergrössert sich der Hippocampus wieder. Es geht hier überhaupt nicht darum, Leistungssport anfangen zu müssen. Aber ein bisschen anstrengend, sollte es schon sein. Mit mehr Bewegung wird mehr BNDF gebildet, ein Faktor der die Ausbildung neuer Hirnzellen anregt. Genau dort wo Demenz Patienten, neue Hinzellen gebrauchen können, im Hippocampus und im Neocortex, werden durch mehr Bewegung auch neue Zellen gebildet. In Vergleichstests schneiden die Sportlichen immer wieder mit besseren Gedächtnisfähigkeiten ab, als die Bewegungsmuffel, (auch bei bereits vorliegenden nachlassenden Gedächtnisleistungen )

Neues Lernen
Den Neurologen ist komplett egal, für welches neue Thema Sie sich interessieren und Ihrem Gehirn ist das tatsächlich auch relativ egal ! Neue Hirnzellen brauchen neue Aufgaben. Mittlerweile erkennt die Forschung: "Wer ständig redlich sich bemüht, den können wir erlösen".  Entschuldigung, das war jetzt ein Zitat aus dem Faust von Goethe, was hier dazwischen gerutscht ist. Menschen, die sich etwas Neues aneignen, können bis zu fünf mal mehr Alzheimer Plaques im Gehirn ansammeln, bevor sich die Krankheit bei ihnen mit Symptomen zeigt und auswirkt. Also, die durch mehr Bewegung gebildeten neuen Hirnzellen, brauchen Anreize sich zu verdrahten.
Beispiele: Tun Sie  das, was Ihr Herz  schon immer mal wollte. Oder kaufen Sie sich ein neues Buch, oder planen Sie eine Reise, lesen Sie Gedichte, oder lernen welche auswendig, es muss nicht gleich eine komplett neue Fremdsprache sein, aber ab  und zu etwas Neues ausprobieren, einen neuen Menschen kennenlernen, oder einen alt bekannten Menschen neu kennenlernen, das sind  Anregungen für Ihre Hirnzellen sich neu zu verdrahten. Bei neuen Tätigkeiten richten wir unser Oberstübchen also neu ein.

Weniger Zucker
Zucker schmeckt nur am Anfang süss, auf längere Sicht verzuckert der Zucker Ihre Eiweisse und macht damit Eiweisse unbrauchbar. Die verzuckerten Eiweisse ( AGE, advanced glykation endproducts) heften sich wochenlang an Rezeptoren der Hirnzellen und lösen damit eine Entzündungskaskade aus. Genau dies entdeckte nun die Universität Heidelberg. Zucker ist haargenau das Falsche. Die bei Alzheimer entstehenden Amyloid Plaques können sich schließlich durch die Entzündungsreaktionen der Hirnzellen durch AGE noch besser an den Hirnzellen anheften. Es ist kein Nahrungsmittel bekannt, welches Ihr Potential schneller zu altern und Demenz zu erwerben schneller erhöht wie Zucker. Kohlenhydrate werden zu Zucker verstoffwechselt. Deutlich weniger Kohlenhydrate zu essen ist daher mittlerweile eine Hauptforderung vieler Forscher und Fachbücher hierzu. ( Die wichtigsten hierzu, habe ich auf dieser Homepage zusammengestellt  ) Was sollen wir dann essen ?

Mehr Fett
Keine industriell hergestellten gehärteten Fette, also nichts von der Pommes Bude, kein Fast Food, keine Supermarkt Feriggerichte, kein Sonnenblumenöl, kein Maisöl, kein Distelöl. Dafür aber mehr genießen, z. B. mit Kokosöl, Olivenöl, Hanföl, Leinöl, Avocado, Chia Samen bzw. mit mehr Omega 3 Öle besonders DHA.

Fasten
Einmal pro Monat für 25 Stunden, das kurbelt die Bildung und Verbrennung von Ketonen an.

Weniger Stress /Mehr Lachen

NF-kB unbedingt senken
Sie müssen jetzt an dieser Stelle nicht verstehen, was für ein Transkriptionsfaktor Nf-kB ist und warum Entzündungen durch Zucker sowie durch AGEs den NF-kB enorm aktivieren und drastisch erhöhen. Aber was Sie unbedingt brauchen, sind Nahrungsmittel die NF-kB auf ein gesundes Maß reduzieren, bzw. helfen Entzündungen im Zaum zu halten:
Besonders hervorgehoben werden hier von der Forschung:
Curry, Grüner Tee, Omega 3, DHA, die Tocotrienole im roten Palmöl, Chia Samen, Knoblauch, Zwiebeln, und allgemein reichlich viel verschiedenes Gemüse wegen den Antioxidantien. Als Nahrungsergänzungsmittel hat sich bereits der Einsatz von Q 10 in einer Pilotstudie zu Demenz in Kombination mit Kokosöl bestens bewährt.


Diese sehr unterschiedlichen Vorschläge bzw. Forschungsergebnisse zielen alle in die gleiche Richtung, nämlich den allmählichen Sterbevorgang von Nervenzellen zu stoppen, bzw. durch die Ausbildung neuer Nervenzellen abzufangen. Daher potenzieren diese Maßnahmen sich  gegenseitig, wenn Sie diese gleichzeitig miteiander anwenden. Warum dann enorme Synergien entstehen, kann ich Ihnen gerne an dreidimensionalen Modellen in folgenden Seminaren darstellen:
Am 16. November 2017 abends unter dem Seminartitel "Gedächtnisverlust früh stoppen" bei der vhs Wiesbaden.   Die Anmeldung ist möglich unter: www.vhs-wiesbaden.de